Ente Turistico del Mendrisiotto e Basso Ceresio - Tessin - Schweiz
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Monte Generoso www.montegeneroso.ch











Der Berg mit der besten Aussicht des Kanton Tessin. Die Spitze erreicht man bequem nach einer 40-minütigen Fahrt mit der Zahnradbahn. Sie startet in Capolago (274 m.ü.M.) und führt durch unberührte Natur. Auf der Spitze bietet eine moderne Infrastruktur Verpflegungsmöglichkeiten im Restaurant sowie Übernachtungsmöglichkeiten für Einzelpersonen und für Gruppen.

Von der “Vetta” aus (1'704 m.ü.M.), die man in 10 Minuten zu Fuss vom Bahnhof erreicht, geniesst man einen wunderbaren Blick auf das Seengebiet, das lombardische Flachland bis hin zum Apennin sowie auf die Alpenkette.
Der Blick reicht vom Finsteraarhorn zum Matterhorn und von der Jungfrau bis zum Monte Rosa. Die Natur zeigt sich hier von ihrer besten Seite.

Seltene Tier- und Pflanzenarten, die man anderenorts nicht mehr findet, überleben seit der letzten Eiszeit auf dem Monte Generoso.
Der Berg bietet darüber hinaus unzählige Freizeitmöglichkeiten: von der einfachen Fusswanderung bis zum Klettersport für Kenner, vom Mountainbiken bis zum Gleitschirmflug und von der Beobachtung der Vogelwelt bis hin zur Höhlenforschung. Es gibt ausserdem zwei Lehrpfade.
Der erste ist der „Naturpfad“, der die Endstation auf der Vetta und das Restaurant (1620 m.ü.M.) mit der Zwischenhaltestelle Bellavista (1220 m.ü.M.) verbindet. Entlang dieses leicht begehbare Pfad findet man 12 Informationstafeln, die einfach und deutlich die Meeresursprünge des Monte Generoso, die geologische Entwicklung, den Einfluss der Eiszeiten und die naturalistischen Besonderheiten des durchquerten Gebietes darstellen.

Der zweite Pfad heisst “Planetenpfad” und beginnt am Ostteil des Hotel-Restaurant Vetta. Auf einer geraden 600 Meter langen Strecke wurde das Planetensystem mit einer Skala von 1:10 Milliarden rekonstruiert. 10 Informationstafel in 4 Sprachen bieten dem Touristen interessante astronomische Erläuterungen.

Erwähnenswert ist auch die 1996 eröffnete öffentliche Sternwarte. Diese ist mit einem Teleskop, der einen Durchmesser von 61 cm aufweist, ausgestattet, und es finden regelmässig Beobachtungsabende statt.

Besonders interessant sind ausserdem die zwei Pfade, die sich auf dem Osthang des Monte Generoso winden und die zur Besichtigung der Nevere einladen.
Die Nevere sind metertiefe Schächte, die als Kühlräume für die Aufbewahrung von Milch und Butter in den Sommermonaten verwendet wurden. Heute sind diese Eiskeller zwar nicht mehr in Betrieb, aber die Struktur ist noch gut zu erkennen.
Der Bau hat ein Dach mit leichter Neigung, das normalerweise mit Schieferplatten ausgeführt wird.
Die Nevere sind oft rund und mit einer steilen Innentreppe ausgestattet.
Der Betrieb ist einfach: Während des Winters werden Schnee und Eis durch die Tür geworfen, wobei die Kältedämmung von einer dicken Schicht von Stroh und Zweigen gewährleistet wird. Dank der runden Form, welche die Sonnenstrahlen reflektiert, bewegt sich die innere Temperatur ständig zwischen 8 und 10 Grad. Dies gilt auch wenn die Lufttemperatur in den heissen Monaten 20 Grad erreicht. Die erste Wanderung (2 Stunden und 30 Minuten) führt auf die Entdeckung der 10 Nevere, die sich auf der Strecke Vetta (Bergspitze) – Alm von Nadig – Genor – Vetta befinden.
Der zweite Pfad ist etwas anspruchvoller und dauert ungefähr 4 Stunden. Auch hier sind ungefähr 10 Nevere auf der Rundstrecke Vetta – Monte d’Orimento – Alm von Orimento – Pianspessa – Vetta zu sehen.

Von Juni bis September kann man darüber hinaus die Bärenhöhle besichtigen. Diese Höhle wurde 1988 entdeckt und dort wurden Reste des Höhlenbärs gefunden, der vor 18/20'000 Jahren ausgestorben ist. Die während der Ausgrabungen der Università Degli Studi di Milano ans Licht gebrachte Funde sind zwischen 35'000 und 45'000 Jahre alt. Die Einzel- bzw. Gruppenführungen finden immer in Begleitung eines Experten statt.

Angenehm und bezaubernd für die Ausflügler ist das mittlere Berggebiet, das einen Blick bis Mendrisio und Chiasso bietet. Eine Strasse und leicht begehbare Wege führen durch die grünen Wälder und die zur Erholung einladenden Terrassen und Plateaus.

Der touristische Ruf des Monte Generoso geht auf das 19. Jahrhundert zurück. Das Hotel Bellavista, das sich auf dem Platz befand, der heute im Besitz der Monte Generoso Stiftung ist, wurde bereits 1867 im Auftrag vom Dr. Carlo Pasta errichtet. Wenige Jahre später wurden die Zahnradbahn und das Hotel auf der Spitze eröffnet. In der Vergangenheit besuchten zahlreiche berühmte Persönlichkeiten den Monte Generoso: die Königin Margherita di Savoia, der Prinz von Neapel und zukünftiger König Italiens, Henriette von Sachsen, der König Boris aus Bulgarien mit der Königin Giovanna di Savoia, der Romanschriftsteller Malot, die Dichterin Ada Negri und viele andere, die von der Faszination dieses Berges angelockt wurden.

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