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Das Waldgebiet auf dem Penz-Hügel erstreckt sich auf einer Fläche von ca. 245 Ha zwischen 240 und 562 Metern über dem Meer. Die Hänge auf der Nordseite und am Fusse des Hügel sind meist steil bzw. sehr steil. In kleinen Tälern fliessen fast ununterbrochene Bäche die Hänge hinunter. Die Wälder befinden sich hauptsächlich auf der Südseite, auf dem oberen Teil des Hügels, wo die morphologischen Eigenschaften viel sanfter sind.
Nach Süden grenzt der Wald an Via Sottopenz und erstreckt sich bis zur Ortschaft Seseglio. Dann steigt er bis Pedrinate, wo er mit dem Regionalpark Spina Verde von Como zusammenläuft. Der Wald bildet einen der Hauptbestandteile in der Hügellandschaft des Penz. Hier überwiegen die Laubbäume mit Baumarten, die typisch für den säurehaltigen Boden dieser Hügellandschaft sind. Die Robinie und die Kastanie sind die meist verbreiteten Arten.
Im Park des Penz befinden sich 3 Biotope (Feuchtgebiete), bevorzugte Standorte von landesweiter Bedeutung für die Fortpflanzung der Amphibien. Die 3 Biotope befinden sich entlang Via Sottopenz, in Seseglio im Gebiet Campagna und in der Zone Moreggi nahe der südlichsten Stelle der Schweiz.
Die mykologische Gesellschaft “Carlo Benzoni” aus Chiasso hat sage und schreibe 480 unterschiedliche Pilzarten gefunden und dokumentiert, welche in die verschiedenen Familien, Gattungen und Arten der Pilzkunde katalogisiert wurden.
Die Gesellschaft hat die Raststelle “Sosta dal fungiatt” in der Zone Moreggi in Zusammenarbeit mit dem Gemeinde-Försterdienst eingeweiht.
Die 2 schönsten Panoramapunkte auf dem Hügel sind nahe dem Dosso Pallanza (560 m.ü.m.), wo die Terrasse „Belvedere“ errichtet wurde, und um das romanische Oratorium, jetzt Kirche des hl. Stephan (490 m.ü.m.).
Im Park des Penz-Hügels befindet sich die südlichste Stelle der Schweiz, die mit einem Grenzstein 75B zwischen der Schweiz und Italien gekennzeichnet ist. Diese Stelle ist in der Zone Moreggi.
Im Park gibt es auch 4 Spielplätze in folgenden Gebieten: via Sottopenz, via Benzoni (Madonnina/Fonte del Gal), Bosco della Selva bei der Bellavista in Pedrinate und nahe dem Sportzentrum in Seseglio. In den 3 letztgenannten Spielplätzen ist es möglich, ein Grillfeuer an den dafür vorgesehenen Stellen anzuzünden.
Das Pfadnetzwerk erstreckt sich auf über 22 km mit Verbindungen zu den Wanderwegen des Mendrisiotto.
Im unteren Waldteil gibt es Mountainbike-Strecken entlang Via Sottopenz und Via Benzoni. Im oberen Teil kann man von der Dorfmitte in Pedrinate über Forstwege Via al Laghetto, die Zone Moreggi, die südlichste Stelle der Schweiz, Dosso Pallanza sowie die Zone Majocca erreichen.
In via Sottopenz wurde ein Bikepark mit 7 Übungsstationen errichtet. In via Benzoni gibt es auch ein Parcours Vita über eine Länge von ca. 2,4 km.
Die Kirche Santo Stefano ist das historisch bedeutendste Gebäude dieser Gegend. Die Kirche ist sehr alt und entstammt einer unbestimmten Epoche. Das erste Dokument, in dem das Oratorium des hl. Stephans erwähnt wird, geht auf das Jahr 1545 zurück. Die Kirche ist aber mit Sicherheit älter. Beweis dafür sind die romanische Apsis sowie die Fresken im Inneren des Gebäudes. Die Kirche ist eine der allerersten Stätten der Christentums in unserer Region. |
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